Morningness und Schulleistung

Christian Vollmer, Christoph Randler

Abstract


Es gibt individuelle Präferenzen im täglichen Schlaf-Wach-Rhythmus, auch Chronotyp genannt, mit den extremen Ausprägungen „Morgentyp“ (Morgenorientierung) und „Abendtyp“ (Abendorientierung). Bei Jugendlichen verändert sich diese circadiane Präferenz mit Eintritt in die Pubertät zur Abendorientierung, während der Unterricht auch für ältere Schüler frühmorgens beginnt. Die Schulleistung nimmt in Folge mit zunehmender Abendorientierung ab; Morgentypen erzielen bessere Noten als Abendtypen. Ein späterer Unterrichtsbeginn ab 9 Uhr könnte die Schulleistung der jugendlichen Abendtypen verbessern.

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ISSN (Online) 2199-6032
ISSN (Print) 0005-951X